Anfänger üben meist am Gaisberg-, Übungs- und Mahdstuhllift ihren ersten Pflugbogen. Der geübte Skifahrer findet am Festkogl in Obergurgl und auf der Abfahrt Schermerspitze in Hochgurgl mittelschwere Abfahrten.
Absolute Könner fordert die steile Piste von der Hohen Mut in Obergurgl und die Buckelpiste am Top-Wurmkogl II in Hochgurgl.
Längste Abfahrt: Wurmkogl - Obergurgl/Pill (8 km - Höhendifferenz von 1.260 m).
Beschneiung:
Ob Pulverschnee oder knirschender Firn - die Pisten in Obergurgl-Hochgurgl bieten Vergnügen pur auf 110 Pistenkilometern.
Sollte Frau Holle einmal vergessen, ihre Betten zu schütteln, ist Obergurgl-Hochgurgl bestens gerüstet. Seit der Wintersaison 1999/2000 können 90 % aller Pisten in Obergurgl-Hochgurgl künstlich beschneit werden. Das bedeutet, dass man dem Ruf "schneesicherster Wintersportort in den Alpen" nun auch in technischer Hinsicht nachkommt. Die Beschneiung erfolgt computergesteuert. Bei passender Temperatur und Luftfeuchtigkeit setzt die Beschneiung automatisch ein. Fünf Wetterstationen im Gebiet liefern dafür die detaillierten Informationen.
Für die Herstellung des Schnees wird Luft und UV-bestrahltes, entkeimtes Trinkwasser verwendet. Das Wasser wird aus einem Staubecken (10.000 m³) bezogen, das sich im Gaisbergtal befindet.